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Freitag, 6. Februar 2015

Liebe Grüße zwischendurch ...

Hallo ihr Lieben, ich danke euch vielmals für eure lieben Kommentare (auf meinem Hauptblog http://kreativfreak.blogspot.de), obwohl ich nur noch so selten auf Bloggerrunde unterwegs bin und bei euch Gegenbesuche mache.

Mein Leben "offline" ist bunter und umfangreicher geworden, weil ich inzwischen meinen ehrenamtlichen Einsatz ein bisschen ausgeweitet habe. Außerdem bin ich entschlossen, dieses Jahr wieder mal einiges dazuzulernen, vor allem mit Kursen und Weiterbildungen, auf verschiedenen Gebieten.

Danke für eure Kommentare zum Thema "Garten". Ich liebe zwar das Gärtnern sehr, aber so eine dolle Gärtnerin bin ich nicht, dass mein Garten super-unkrautfrei und super-vorzeigbar ist. Ich denke, dass oft die Nachbarn den Kopf schütteln über meine Experimente im Hausgarten und das Chaos, das oft dort herrscht. Im Winter lasse ich für die Insekten und Vögel vieles stehen, was andere "sauber" machen und wegräumen. Ohne Schnee und Raureif sieht das auch nicht unbedingt gut aus. Auch geht oft etwas daneben und es klappt nicht mit Salat, Gemüse und Co: Samen gehen nicht auf, Schnecken machen alles nieder, Drahtwürmer fressen den Salat (wie letztes Jahr geschehen).

Hier meine Christrose am heutigen Tag, 06.02.2015, fotografiert. Die Blüten
sehen etwas mickerig aus. Braucht wohl größeren Topf und neue Erde.

Aber ich mache so viel wie ich kann. Es soll ja noch Freude machen.  Und darum gleicht unser Garten mal mehr, oft weniger (meistens weniger), dem Ideal eines schönen Gartens. Das sage ich einmal als Information an euch, weil ich nicht den Eindruck bei euch wecken will, ich wäre die Super-Gärtnerin - das bin ich mit Sicherheit nicht!

Euch allen wünsche ich eine schöne Zeit, und uns allen einen baldigen Frühling!

Amaryllis in voller Blüte mit drei (!) Blütenstängeln. Die Orchidee blüht und
blüht ... - obwohl ich nicht der beste Zimmergärtner bin und früher die
Pflanzen oft "ersäuft" habe. Jetzt gieße ich anscheinend richtig.



Freitag, 22. August 2014

Selbstversorgergarten - interessanter Artikel

Neulich fand ich durch einen Tipp auf eine interessante Seite, auf der ein Bericht über eine Frau zu lesen stand, die eine Selbstversorger-Akademie und einen Permakultur-Lehrgarten betreibt, Frau Hannelore Zech. Da ich selbst, trotzdem ich mir einiges an theoretischem Wissen zu den Themen angelesen habe, noch himmelweit von Selbstversorgung und auch Permakultur entfernt bin, brachte der Artikel auch für mich noch einiges an Informationen - und den Wunsch, vielleicht demnächst dort auch einen Workshop zu belegen. Hier der entsprechende Link:

http://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/vom-gartenliebhaber-zum-selbstversorger-im-gespraech-mit-der-leiterin-einer-selbstversorger-akademie/

In vielem bin ich mit Frau Zech einer Meinung.  Das Gemüse, das Obst, die Salate und die Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken beispielsweise so viel intensiver und besser als Gekauftes. Der Grund dazu steckt auch nicht nur darin, dass bei uns alles vollreif geerntet wird. Gerade alte Sorten schmecken einfach viel "runder" als die hochgezüchteten Sorten, an die sich viele Menschen schon so gewöhnt haben. Ich lehne z. B. schon  seit einigen Jahren diese "Plastikäpfel" ab, wie ich sie nenne, die nur süß schmecken, aber ansonsten ohne Aroma sind. Wie vielfältig schmecken hingegen die Äpfel aus unserer Streuobstwiese! Von süß und saftig mit herber Note über herb-säuerlich bis zu mehlig-mild gibt es eine Unzahl von Geschmacksrichtungen, die ich gar nicht beschreiben kann - die muss man einfach kosten, um zu erleben, WIE gut sie schmecken.

Aber zurück zu dem Artikel. In dem Workshop lernt man unter anderem über den Hühnertraktor, der mobile Hühnerhaltung ermöglicht. Die Hühnerhaltung ist ja bei meinem Mann und mir schon angedacht, aber erst müssen wir den Hühnern eine angemessene Behausung und auch Schutz vor Mäusebussarden, Mardern und dem Habicht bieten, der ja auf unserem externen Garten sein Jagdgebiet hat (siehe mein kurzer Bericht hier: http://selbstversorger-garten.blogspot.de/2014/07/gluck-gehabt.html). Ein bisschen Anregung wäre da nicht schlecht.

Ein Bild in dem Bericht zeigt einen fast futuristisch anmutenden Bienenkorb für die hauseigene Bienenzucht. Auch Bienen möchte ich in unserem Garten halten. Vielleicht in gar nicht so weiter Ferne, denn wenn mich nicht alles täuscht, hat sich eine kleine Gruppe Bienen innen unter dem Dach des Gewächshauses niedergelassen. Da besteht auch Handlungsbedarf, denn irgendwann in der nächsten Zeit müssen wir das Gewächshaus wieder zumindest nachts zumachen. Die Bienen müssen aber die Gelegenheit haben, frei umherfliegen zu können. Ich habe bereits vor, mit einem örtlichen Bienenverband Kontakt aufzunehmen, um mich dabei bereaten zu lassen. Bisher habe ich in dem Bereich ziemlich wenig Ahnung.

Alles, was in dem Bericht steht, will ich hier nicht aufzählen. Wer Interesse hat, kann den Bericht ja selber lesen. Erwähnenswert ist vor allem noch das Rezept für den Kräutersirup. Das genaue Rezept dazu ist dort zu lesen.

Damit ein bisschen Farbe in diesen Beitrag reinkommt, hier ein Bild von einem Teilstück meines "Selbstversorgergartens". Ich nutze jede Ecke, die möglich ist, um Sachen heranzuziehen, auch das ehemalige Hühnerhaus der Vorbesitzerin. Das Steinhaus liegt sehr sonnig und ist eine richtige Wärmefalle, die das Sonnenlicht speichert, so dass sich Gurken, Zucchini, Kürbis und Andenbeere prächtig entwickeln. Dieses Jahr war ich mit dem Säen ziemlich spät dran, aber Gurken und Zucchini habe ich schon in Mengen geerntet. Die Andenbeere (Physalis edulis) ist etwas "langhaxig", also recht geizig gewachsen, weil ich sie oben auf dem Dachboden überwinterte und danach nicht zurückschnitt, sie tragen bereits Früchte. Die Bank hat mein Schatz selbst gezimmert.

Gurken, Zucchini und Hokkaidokürbis vor dem gemauerten Gartenhäuschen

Sonntag, 27. Juli 2014

Glück gehabt ...

Das war jetzt ein Erlebnis! Wir sitzen gerade beide auf unseren Stühlen unterm Walnussbaum und genießen den Abend. Da hoppelt von links unten ein Hase durch unseren Garten, am Schluss nur ein paar Meter von uns entfernt. Ich rufe erstaunt aus, er schreckt auf und hoppelt wieder zurück. Ich ärgere mich noch, dass ich ihn verschreckt habe. Doch vielleicht hat ihn mein Ausruf auch gerettet, denn plötzlich segelt von rechts ein Habicht herab - muss aber wegen der Bäume abdrehen. Glück gehabt, mutiger Hase!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Müde, zufrieden - Gartenarbeit macht Freude!

Müde liege ich nach dem Einpflanzen von Aubergine- und Paprikapflanzen und dem Ansäen von Blumen im Schatten des Walnussbaumes und ruhe mich aus. Der Wind streift leise durch die Bäume, laute Geräusche und Hektik sind weit weg. Gartenarbeit kann so viel Freude machen! Vor allem die Pausen danach *grins*.

Eine kleine Pause nach der Gartenarbeit

Freitag, 20. Juni 2014

Endlich Regen!

Heute Nacht gab es endlich nach wochenlanger Trockenheit Regen. Zwar reichte es nicht, um die knochentrockene Erde wirklich zu durchfeuchten - aber es gab eine kleine Verschnaufpause für mich. Nur einige Sachen, die vom Regen nicht erreicht wurden, waren zu gießen.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Gießen, gießen, gießen ...


Das extrem heiße Wetter dieser Tage macht mir zu schaffen. Einerseits muss der Garten mit Wasser versorgt werden, damit die Pflanzen nicht verdursten, andererseits macht mein Kreislauf bei diesen Temperaturen Probleme.

Zum Glück ist es seit gestern nur noch ca. 30 Grad heiß, wo vorher Temperaturen von bis zu 40 Grad waren. Aber wo es in anderen Gegenden Deutschlands ganz üble Unwetterschäden gab, haben wir hier gar nichts abbekommen, nur drei, vier Regentropfen bei dunklem Himmel - und dann wanderten die Wolken wieder weiter ... und wir mussten wieder gießen.

Die Beerensträucher brauchten dringend Wasser. Bei dem weitläufigen Gelände gießen wir dort nicht so viel. Aber bei der großen Trockenheit bekam vorgestern und gestern jede ihre Wasserladung ab. Da gehen hunderte von Litern Wasser drauf, die wir zum Glück nicht bezahlen müssen.

Da unser Garten(-Stückle) in Obersulm liegt, konnten wir einen Schlüssel zu einer Wasserstelle kaufen, was die einzige Ausgabe darstellte. Ich finde das ein tolles Angebot von der Gemeinde Obersulm, denn in anderen Gemeinden wird das teils ganz anders gehandhabt; entweder gibt es dort gar keine Lösung für das Problem oder kostet jedes Jahr wieder teils viel Geld. Seit dem Grundstückskauf können wir dort, genauso wie die Landwirte, die natürlich ganz andere Wassermengen holen, unser 300l-Wasserfass volllaufen lassen, in den Garten fahren, in den Wasserbehälter pumpen, etwas anwärmen lassen (Pflanzen bekommen sonst einen Kälteschock und können dann ihr Wachstum für einige Zeit einstellen) und zum Gießen nehmen.

Eine Zisterne mit mehr Fassungsvermögen auf dem Gartengelände, die eingebuddelt wird und in regenreichen Zeiten das Wasser auffängt, ist angedacht, aber ziemlich teuer. Mal sehen, vielleicht in einem der nächsten Jahre ...

Ach, wie schön war es in den vorigen Wochen, wo sich warme Tage mit Regen abwechselten - so dürfte es nach meinem Gusto immer sein! Aber ich gönne den Sonnenanbetern, Schülern und Urlaubern natürlich auch ihr sonniges und gleichbleibend schönes Wetter.

Euch wünsche ich weiterhin eine schöne Sommerzeit - genießt sie von Herzen, denn wie schnell ist es wieder kalt und grau oder später eiskalt und winterlich. Da habe ich doch lieber diese Hitze, auch wenn ich schwitze und mein Kreislauf die Grätsche macht *grins*

Liebe Grüße, eure Irmgard

Montag, 25. November 2013

Erste Schneeflocken gesichtet ... und der Garten ist winterfest

Heute habe ich die Arbeit an unserem neu gekauften Garten (Stückle) weitgehend abgeschlossen. Die Pflanzen, welche nicht winterfest sind, sind - bis auf eine, und die kommt heute dran - oben auf dem Dachboden. Dort hat mein Mann mit mehreren Platten die Möglicheit geschaffen, meine Pflanzen frostfrei zu lagern, ohne dass der Holzboden darunter leidet.

Im Gewächshaus auf dem Stückle steht nur der Oleander, denn der Topf ist zu groß. Den habe ich heute auf Styropor gestellt (von den netten Nachbarn zur Verfügung gestellt, denn wir haben leider schon vor einiger Zeit unsere größeren Styroporstücke auf den Bauhof gefahren). Danach kam Blisterfolie um den Topf herum, und oben drüber Vlies, das vor der Kälte schützen soll.

Die Dachrinne, unter der normalerweise die Wassertonne steht, habe ich mit einem Verbindungsstück und einem großen Plastikrohr vom Gartenhaus so weit weg geleitet, dass dort keine großen Mengen Wasser mehr versickern können.

Die Bohnenstangen - ich weiß, ich bin schon recht spät dran - sind herausgezogen und liegen zum Trocknen auf dem Hochbeet, das im nächsten Jahr an den Start geht. Zu einem Drittel ist es schon gefüllt. Spätestens im Frühjahr kommen da die ersten Pflänzchen hinein.

Die letzten Äpfel, die noch von den Bäumen fielen, habe ich heute auch schon eingesammelt. Dabei ließ ich, wie beim letzten Mal auch schon, die angefaulten und stark angepickten Äpfel liegen. Die Vögel und anderes Getier, das sich dort herumtreibt, freuen sich auf die Mahlzeit, die ihnen damit geboten wird. In den Hecken hängt aber auch sonst noch einiges an Früchten, womit sie sicher gut über den Winter kommen.

Während ich heute die letzten Handgriffe auf dem Stückle machte, tanzten einzelne Schneeflocken durch die Luft. Jetzt ist es auch bei uns so weit: Der Winter kommt! In der Nacht geht die Temperatur schon auf Null Grad und auch leicht unter Null herunter. Der große Frost ist bisher noch ausgeblieben, aber jetzt darf er auch kommen. Ich bin gewappnet. Mein Hausgarten sieht zwar dieses Jahr ziemlich verwahrlost aus, weil ich wenig Zeit für ihn hatte, aber vielleicht habe ich auch hier noch die Chance, das eine oder andere abzuschneiden, auszugraben, umzupflanzen ...

Wenn nicht, geht es ja spätestens im nächsten Frühjahr wieder los ...

(Dieser Beitrag ist auch auf meinem Hauptblog http://kreativfreak.blogspot.de zu lesen)

Freitag, 22. November 2013

Landesgartenschau in Sigmaringen - BW 2013 - Teil 1

Gerade eben habe ich entdeckt, dass der Bericht über die Landesgartenschau nur auf meinem Hauptblog zu lesen ist. Da aber gerade eine Gartenschau zu diesem Themenblog passt, setze ich diesen Beitrag auch hier rein.

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Heute lasse ich es endlich mal wieder etwas ruhiger angehen, kuriere im Bett ein bisschen eine Verkühlung aus und sortiere die Bilder durch, die ich von der Landesgartenschau in Sigmaringen (Link zur offiziellen Seite dieser Gartenschau), der Gartenschau für Baden-Württemberg, gemacht habe.

Hummel auf Agastache

Wir waren eine Woche, bevor sie am 15. September wieder ihre Pforten schloss, dort zu Besuch. In Bayern wäre die Landesgartenschau in Tirschenreuth (Link zur offiziellen Seite dieser Gartenschau) gewesen, also in der Oberpfalz, und dann grade mal ca. 40 Minuten mit dem Auto entfernt von meiner Heimatstadt. Leider war diese schon am 25. August zu Ende.

Blumenkasten ziert Panorama von Schloss Sigmaringen

Leider kam ich nicht dazu, die Gartenschau zu besuchen, weil ich vollauf damit zu tun hatte, mein Elternhaus bis Ende August leer zu räumen. Sogar meinen Garten habe ich dadurch vernachlässigt, was ich jetzt wieder aufholen muss. Als es Ende August aufs Ende mit dem Ausräumen zuging, auch mein Mann in einigen Urlaubstagen, die er nahm, tatkräftig mithalf, war uns mein Schwiegervater eine große Hilfe, indem er sich an den Tagen etwas um unser "Stückle" (schwäbischer Name für ein Grundstück, meistens außerhalb des eigenen Hauses - zu lesen auch hier - Link: undinger.de/dictionairle) kümmerte, Teile per Hand mähte und bei Trockenheit die Sachen goss.

Bepflanztes Auto beim Parkplatz vor der Landesgartenschau

Momentan ist Ernte und Verarbeiten der reichhaltigen Obsternte angesagt und Mähen und Zusammenrechen auf dem gepachteten Stückle, das zumindest einmal im Jahr gemäht werden muss. Mein Mann geht mit dem Freischneider drüber, weil sich etliches Gestrüpp gebildet hat, und er und ich rechen es auf große Haufen zusammen. Dazu müssen wir die sonnigen Tage zwischen der "Regenzeit" erwischen und dazwischen auch Pausen einlegen, denn das geht ganz schön auf die Knochen.

Geometrische Gebilde über dem Wasser, fast schwerelos wirkend

Zu dem Thema will ich einen Gedanken einwerfen: In der heutigen Zeit schießen viele Zeitschriften und Bücher ins Kraut, die die heile Welt der guten alten Zeit wieder hochleben lassen. Ich lese sie sehr gerne. Wenn die Leute aber von der "guten alten Zeit" reden, sollten sie auch bedenken, wie viel schwere körperliche Arbeit die Leute leisten mussten - und das teilweise auch heute noch, zumindest in der Landwirtschaft. Ich denke, das sollten wir uns immer auch bewusst machen, wenn wir Obst und Gemüse essen: Wie viel Arbeit dahinter steckt, welche große Teile der heutigen Bevölkerung nicht mehr machen wollen, und zu der sehr viel Liebe und eben auch viel Disziplin und Arbeitswille gehören. Man kann da eben nicht ins Freibad gehen, wenn die Sonne scheint, denn dann ist die Ernte von Getreide oder Weintrauben und Obst angesagt.


Quadratische und verkleidete runde Pflanzbehälter beim Eingang der Gartenschau

Mein Mann und ich machen es ja als Hobby. Dies für den Lebensunterhalt zu betreiben, und oft auch noch als Nebenerwerbslandwirt, weil man davon gar nicht leben kann, ist da eine ganz andere Dimension. Außerdem ist es in manchen Jahren oft so, dass die mühevolle Arbeit umsonst war, weil Unwetterkatastrophen oder einfach "nur" Dauerregen oder Spätfrost alles zunichte machen können. Das wird mir oft bewusst, wenn ich manchmal ein bisschen stöhne, was ich mir da für Arbeit aufgeladen habe. Was sollen da die richtigen Landwirte sagen?

Kleine Impression aus einer stillen Ecke der Gartenschau

Auch ich würde manchmal lieber faulenzen, als Unkraut jäten oder ernten und verarbeiten, aber ich möchte auch biologisch einwandfreies Obst und Gemüse ernten und essen, von dem ich wirklich weiß, was drin ist. Kaufen könnte ich diese Sachen jederzeit, Lebensmittel werden ja zu Wegwerfpreisen angeboten, aber ich vertraue nicht mehr auf die konventionelle Landwirtschaft und möchte zudem eine größere Vielfalt an Obst und Gemüse, als es selbst Bioläden anbieten. Zudem liegt es mir nicht, passiv zu konsumieren, ich möchte aktiv selber etwas für meine Ernährung tun.

Laubengang beim Asiagarten

Bis jetzt waren große Mengen an Mirabellen und Zwetschgen zu verarbeiten, zu Kompott eingekocht oder eingefroren. Jetzt sind die Äpfel dran, die bereits unter den Bäumen liegen und teils schon reif sind - zu Kompott, Saft oder Most verarbeitet, vielleicht bekomme ich auch dieses Jahr wieder etwas Apfelessig - der von letztem Jahr war sehr lecker.

Bambus im Asiagarten

So, nun aber zur Gartenschau in Sigmaringen. Zwischen meinem persönlichen Bericht habe ich ja schon Bilder davon eingestreut. Auf der Landesgartenschau haben mich, natürlich neben den Themengärten und der Vielfalt an Blumen und Pflanzen, vor allem die vielen kreativen Arbeiten von Schülern begeistert. In dieser Menge habe ich es bei anderen Schauen bisher noch nicht erlebt. Die Schüler konnten sich beim Thema "Hirsch" mit verschiedenen Materialien austoben und wirklich künstlerisch und handwerklich sehr kreativ werden, angeleitet von anscheinend sehr engagierten Lehrern und anderen Betreuungspersonen. Hier einige Beispiele.




Ein Hirsch, geschmückt mit Moos, das mit dünnem Draht um den Holzkorpus gewickelt wurde

Besonders originell fand ich diesen sportlichen Hirsch

Zur Nachahmung anregend fand ich besonders dieses Exemplar, es gefiel mir am besten

Dieses originelle Teile war mit Schnüren und Knöpfen verziert

Die Kinder tobten sich hier voll kreativ aus, wie man sehen kann


Bei dieser Möglichkeit, von mir ein sehr "spezielles" Foto zu bekommen, konnte ich nicht Nein sagen, obwohl ich ja eher ein scheues Reh als ein Hirsch bin - äh, hüstel, mein Mann wird da anderer Meinung sein, grins.

Leider müssen sich immer auch irgendwelche Baufuzzis einbringen. So auch auf dieser Gartenschau mit dieser hässlichen Betonbrücke. Was nackter Beton mit dem Thema Garten zu tun hat, wird mir ein Rätsel bleiben.


Dabei hätte man diese Brücke wenigstens mit Blumen verschönern können so wie die Autobrücke mit diesen Blumenbehältern verschönert wurde.


Was ein Hobbygärtner tun kann, um Wildbienen in seinen Garten zu locken und ihnen ein Heim zu bieten, wurde auch schön demonstriert.


Hier nochmal eine Wabe in Nahaufnahme. Neu fand ich, nachdem dieses Thema ja in fast allen Gartenschauen thematisiert wird, dass man auch leere Weinbergschneckenhäuser als Wohnung für Wildbienen und Co. anbieten kann. Heute habe ich übrigens auf einer Internetseite gelesen, dass es schon genügt, einen Totholzhaufen mit vielfältigem Ast- und Baumschnitt an einer möglichst sonnige Stelle mehrere Jahre zu lagern. Sehr interessante weitergehende Informationen speziell zu Bienenweidepflanzen findet man hier auf der Seite vom Land Baden-Württemberg. Hier der direkte Link zur pdf des Bienenweidekatalogs des Landes BW, der sehr umfangreich informiert. Hier kann jeder etwas tun für die Bienen, selbst auf dem Balkon oder in einem Topf vor dem Haus.


Auf folgendem Schild sind übrigens Informationen zu lesen, die wohl selbst Imkern zum Teil nicht bekannt sind: Man sollte irgendwo im Garten den Bienen die Möglichkeit bieten, am besten abgestandenes Wasser zu sich nehmen zu können. Ansonsten müssen sie sich bei den austretenden Tropfen der Pflanzen bedienen, welche diese "ausschwitzen". Das kann aber gefährlich für sie werden, wenn diese Pflanzen mit Pflanzen"schutz"mitteln behandelt wurden. Die Bienen sterben dann nicht, aber sie sind verwirrt, finden nicht mehr in den Bau zurück und sind dadurch dem Sterben ausgeliefert. Der Bienenstock kollabiert, weil Bienen, die eigenltich auf die Brut aufpassen sollten, ausfliegen, um die anderen zu suchen, usw. - das konnte ich in einem Gespräch mit einem Imker erfahren, als ich abklären wollte, ob ich den Text richtig verstanden hatte. Den bepflanzten Bottich habe ich nicht mehr fotografiert, mir ging der Speicherplatz aus und der Akku wurde auch leer.


Auf der ganzen Gartenschau waren vielfältig bepflanzte Schubkarren zu sehen. Diese werden übrigens, neben anderen Sachen aus der Gartenschau, diesen Samstag versteigert - auch im entsprechenden Link zur Gartenschau nachzulesen.


Der folgende Schubkarren hat eine interessante Deko aus flexiblem Stahl- oder Holz-(?)Stab und einem Holzstück, das man in der Mitte durchbohrt und aufgespießt hat.


Eine Schubkarre war außer der harmonischen Pflanzgestaltung auch mit aufgespießten Dekobällen dekoriert, vielleicht auch eine Anregung für manche Dekofans.


Hier noch einmal einer der "Dekobälle" aus der Nähe, bestehend aus trockenen Gräsern/Heu (?), umwickelt mit dünnem Draht und dekorativ aufgespießt.


 Beim Schreiben und Bilder einfügen merkte ich, dass dieser Beitrag hier zu umfangreich wird. Daher teile ich ihn in zwei Teile. Teil 2 folgt in den nächsten Tagen.

Also: Fortsetzung folgt ...

Liebe Grüße, eure Irmgard


P. S. Kleiner Hinweis: Wenn euch der Text auf den Bildern zu klein ist, bitte draufklicken. So könnt ihr euch auch nochmal durch die Bilder blättern.

P. S.2: Schöne Fotos über die Gartenschau findet ihr auch hier auf dem Blog vom SchwieVa:

http://www.mailaender24.de/2013_Sigmaringen.htm

Montag, 13. Mai 2013

Lange ist mein letzter Eintrag her. Hier habe ich eine kleine Bilderserie von unserem neuen (Gartengrund)Stückle und dem Hausgarten (für größere Ansicht bitte auf die Bilder klicken):


Im Vordergrund ist einer der großen Kirschbäume zu sehen, der auf unserem neuen Stückle steht. Ich freue mich schon auf die Kirschen. Wir haben ja das Gartengrundstück erst im Spätsommer nach der Kirschernte gekauft, sahen also nicht, welche Kirschen dort zu ernten sind. Ich hoffe, Herzkirschen sind auch dabei.


Auch auf dem angrenzenden Gartenstück, das wir zur Pflege angenommen haben - und das zugehörige Gartenhaus mit nutzen können - hat Obstbäume, wie diesen Apfelbaum, unter dem es blüht und grünt. Vor allem über die vielen Walderdbeeren, die im ganzen Garten verteilt sind, freue ich mich. Noch blühen sie, aber bald werden wir die ersten Walderdbeeren naschen können!


Der Blick vom oberen Gartenhaus zeigt dieses Bild: Links ein Ranunkelstrauch (Kerrie), daneben wild aufgegangene Fliedertriebe, und im Hintergund ein riesiger alter Birnbaum mit malerisch knorrigen Ästen. Die hohen Bäume sind ein Tummelplatz für Vögel aller Art.


Ein kleiner Blick ins Gewächshaus, das mein Mann konstruiert und gebaut hat - er musste dabei 50 cm Hang ausgleichen - zeigt eine kleine Auswahl der Pflanzen, die ich dort angesät und angepflanzt habe. Einige Pflanzen (runde Zucchini und Hokkaidokürbis) habe ich nur vorübergehend unten eingepflanzt, bis ich sie in den Garten setzen kann. Oben in den Schalen hatten sie zu wenig Platz. Den Salat habe ich zu unterschiedlichen Zeiten eingepflanzt, um kontinuierlich Salat ernten zu können.


Wir verabschieden uns vom Stückle und fahren wieder zurück, um uns den Hausgarten anzuschauen. Die Sonne geht auf dem Bild gerade unter. Den Hausgarten sehen wir uns natürlich wieder bei Tageslicht an.



Auch die dekorative Seite des Gartens vernachlässige ich natürlich nicht, obwohl bei mir das Hauptgewicht auf dem Nutzgarten liegt. Dieses Jahr gab es unter anderem als Neuerung die gefüllten Narzissen und die Papageientulpen mit ihren skurril geformten Blütenblättern. Der grün schillernde Käfer blieb liebenswürdigerweise sitzen, bis ich meinen Fotoapparat holte, um ihn in seiner schillernden Pracht abzulichten.


Die Eidechse war nicht ganz so gnädig mit mir. Sie sonnte sich auf der Gartenmauer, und ich entdeckte sie zufällig, als ich nach meinem Heidelbeerstrauch sah. Bis ich allerdings mit der Digi wieder ankam, flutschte sie so schnell davon, dass ich nur ein "Suchbild" erhaschen konnte. 


Hier die Eidechse, in etwas näherer Ansicht. Sie ist auch grün schillernd. Ich hatte sie schon vor Jahren in diesem Garten fotografiert, oder zumindest eine Verwandte von ihr. 

Derlei Getier fühlt sich offensichtlich in unserem Garten wohl. Der Igel ist ja auch noch da. Wo er genau überwintert hat, weiß ich nicht. Einige Unterschlüpfe gibt es ja in unserem Garten. Einen Haufen trockener Stängel lasse ich noch liegen, bis es wärmer ist - vielleicht schläft der Igel ja darunter. Momentan findet er anscheinend noch nicht so viel im Garten zu fressen. Nachts tut er sich nämlich am Katzentrockenfutter gütlich - und hinterlässt eine elendigliche Sauerei, über die ich schon einige Male in den letzten Jahren geschrieben habe, und die ich dann wieder wegputzen darf. Igel sind olle Dreckspatzen, aber ich mag sie sehr. Sie sind ja auch eine Ungezieferschleuder (Flöhe, Zecken usw.), aber einfach ein possierlicher Gartenbewohner, der ja Schnecken und anderes Getier vertilgt, das ansonsten überhand nimmt.


Aber nun zu weiteren dekorativen Pflanzen: Die großblütige Clematis am Rosenbogen hat dieses Jahr viele dicke Knospen. In den letzten Jahren war sie nicht so kräftig und kränkelte ein bisschen. Die Rosen haben alle überlebt und sprießen kräftig, nachdem mir in den letzten beiden Jahren leider zwei davon erfroren sind.



Unter dem Frühbeetkasten überlebten Salatpflanzen und Mangold, die ich letzten Herbst noch pflanzte. Sie entwickelten sich im Frühling, nachdem sie im Herbst nicht weiterwuchsen, einfach weiter. Der Salat ist schon fast abgeerntet - wunderbar zart. Die erste Mangoldernte haben wir auch schon mit viel Genuss verspeist. An den Rändern wachsen Palerbsen, die ich schon Mitte Februar setzte. Inzwischen haben wir auch wieder unsere Rankhilfe für sie angebracht.



Meine beiden Katzen fühlen sich in unserem Hausgarten wohl, wie man auf den beiden oberen Bildern sehen kann. Damit schließe ich für heute meine kleine Bilderserie und hoffe, er hat euch ein bisschen unterhalten. Liebe Grüße, bis zum nächsten Mal, eure Irmgard


Sonntag, 24. Februar 2013

Heckenschnitt nur noch bis Ende Februar

Hecken, Gebüsche und Schilfe dürfen nur noch bis Ende Februar radikal gestutzt oder gerodet werden. Danach gilt bis zum 30. September ein Bestandsschutz, damit Brutstätten von Tieren nicht gefährdet werden.

(dieser Tipp - gekürzt und leicht umformuliert von mir - fand sich am Kalenderblatt des 23. Februar 2013, vom Gartenkalender des SWR4 Baden-Württemberg, der bei der BayWa in Baden-Württemberg erhältlich war)

Montag, 28. Januar 2013

Bestell-Fieber ... oder: Wie reduziere ich eine ellenlange Liste??

In meinem vorletzten Beitrag habe ich ja bereits darüber geschrieben, dass ich eine größere Bestellung bei Dreschflegel vorhatte. Die ist bereits abgeschickt, und ich warte auf die Lieferung. Meine Liste war lang, ich habe auch nach Durchsicht nur Einiges aussortiert. Es ist sehr schwer, angesichts der Verlockungen an vielfältigen Gemüse-, Salat- und Obstsorten eine Auswahl zu treffen.

Außer bei Dreschflegel gibt es übrigens auch noch andere Bestellmöglichkeiten für biologisches und außergewöhnliches Saatgut. Mittlerweile gibt es, wie in den Kleinanzeigen einschlägiger Magazine zu lesen ist, viele Leute, die so etwas anbieten.

Eine Möglichkeit bietet z. B. das SamenArchiv von Gerhard Bohl. Im Februarheft von Kraut & Rüben stellt der Tomaten-Experte 20 ungewöhnliche Tomatensorten vor, die man bestellen kann. 20 Tütchen Samen mit je 10 bis 15 Samen, zu insgesamt 20 Euro, plus Rückumschlag mit 90-Cent-Briefmarke. Das ist ein sehr fairer Preis, finde ich.

Ich hatte schon einmal Erfahrungen mit Tomatensamen von Gerhard Bohl gemacht. In einem anderen Heft bot er, auch gegen einen kleinen Betrag, Wildtomatensamen an, die ich vor zwei Jahren mit großem Erfolg auf einem Beet im Garten anbaute.

Die Lieferung ist bereits da, es ging sehr flott. Nun werde ich Samentüten basteln, zumindest mit Namen und Beschreibung, vielleicht auch mit Bild (aus dem Kraut & Rüben-Heft), in die ich die Hälfte der Samen abfülle. Ich habe nämlich mit jemand ausgemacht, dass wir die meisten Samen nur einmal bestellen und dann durch zwei teilen. So mussten wir nur die Hälfte bestellen, bekommen aber die ganze Vielfalt. Die ganzen Samen braucht man sowieso nicht.

In dem oben aufgeführten Link, in dem auch die Adresse des SamenArchives zu finden ist, kann man weitere sehr interessante Ausführungen über die Saatgutproblematik lesen. Ich werde mich jedenfalls intensiver mit dem Anbau und auch der Samengewinnung von alten, teils unbekannten Sorten befassen, um noch mehr Vielfalt auf den Teller zu bekommen.

Jeder, der eine Fensterbank oder einen Balkon hat, kann da mitmachen. Tomaten vom Balkon sind auch etwas Köstliches. Auch wenn man keinen Garten vor dem Haus hat, bekommt man vielleicht ein Eckchen, an dem man Einen Topf mit Tomaten oder Paprika oder Andenbeere bzw. Ananaskirsche aufstellen kann. Nicht nur für Kinder ein wundervolles (Geschmacks-)Erlebnis!

Das Sortenbuch vom SamenArchiv von Gerhard Bohl enthält übrigens noch viele andere Blumen, Stauden und Gemüsepflanzen. Ich werde mir das Sortenbuch auf CD-R für 5 Euro schicken lassen. Ein Euro pro Samentüte ist ein sehr günstiger Preis. Oh, ich sitze schon in den Startlöchern und freue mich auf die baldige Gartensaison!


Hier habe ich ein Bild vom 19. Juli letzten Jahres hervorgekramt. Hinter dem Haus ist eine Fläche, auf der ich eine kleine "Tomatenplantage" wuchern ließ. Dieser Platz erhält viel Vormittagssonne, außerdem speichern die Mauern die Wärme. Es war alles ein bisschen wild und ungepflegt, denn ich kam nicht nach mit Ausbeizen und Anbinden, aber die Ernte der kleinen Cherrytomaten war gut und sie schmeckten prima. Ich wollte ja keinen Preis in ordentlichem Gärtnern gewinnen ;-)


Auf den Balken, die seitlich zu sehen sind, hat mein Mann ein Gitter angebracht, an dem die Gurken und einen Kürbis hochranken konnten. Dieses oder nächstes Jahr wird ein Wintergarten an der Stelle realisiert, die Fläche fällt also weitgehend für solche Zwecke weg. Dafür ist aber in dem neuen Garten sehr viel mehr Platz für Tomaten, Gurken und Co. Außerdem trocknen Tomatenpflanzen, die in der Gartenerde stecken, nicht so schnell aus, müssen also nicht so oft wie Töpfe gewässert werden. Dies war eher eine Notlösung, weil ich meine Tomatenpflanzen unterbringen und auch genügend ernten wollte und in meinem Garten beim Haus nicht genügend Platz war.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Drainage für Kübel selbst gemacht

Bei unserem letzten Besuch im Baumarkt entdeckte ich eine interessante Sache: einen Beutel mit Tongranulat, den man in Kübel legt, als Wasserspeicher und um die Abzugslöcher abzudecken. HIER der Link zur Herstellerseite (Link: emsa EasyDrain-Herstellerseite).

Die Idee fand ich genial! Als ich das Teil sah und die Beschreibung dazu las, rödelte es in meinem Hinterkopf bereits; ich arbeitete schon im Geist daran, wie ich so etwas selbst herstellen konnte. Vom Baumarkt nahmen wir einen Sack mit Blähton mit - und gestern ging es dann los: 

Ich hatte mir alte Säcke, die noch von der Vorbesitzerin des Hauses da waren, rausgesucht. Sie sind schon alt und oft geflickt, aber für diesen Zweck sind sie ideal. Ein schmaler Sack wurde für den rechteckigen Behälter genommen. Ihn habe ich mit Blähton gefüllt, und zwar so viel, dass er eine bestimmte Höhe in dem Behälter ausfüllte. Das Ende klappte ich dann einfach  um und legte es oben lose auf den Sack.

Dann konnte der Behälter befüllt und mit Gurken bepflanzt werden - übrigens aus eigener Anzucht aus Samen.

Von den Einlagen für die runden Behälter habe ich Bilder gemacht, um zu demonstrieren, wie es geht:


 Mit einem Stift zeichnete ich die Umrisse des Topfes vor - mit ca. 2 cm Zugabe.


Diese doppelte Lage schnitt ich aus, und zwar so, dass die Farbe vom Farbstift dabei weggeschnitten wurde. Mit einer großen Nadel und doppelt gelegtem Sternzwirn nähte ich in groben Stichen zu, bis auf eine ausreichende Öffnung zum Befüllen. Jeweils nach einigen Stichen machte ich Rückstiche zur Befestigung der Naht.


Die Schale mit Blähton zeigt an, wie viel ich in den runden Sack/Beutel eingefüllt habe. Er soll ja nur flach gefüllt sein. 


Hier sieht man den Sack mit Füllung, bevor ich die Naht geschlossen habe.


Wenn die ganze Naht geschlossen ist, kann der Sack in den Pflanzbehälter gelegt werden. 

Ich habe den Sack nicht versäubert, sondern an der offenen geschnittenen Seite einfach zusammen genäht, weil der Sack ja keiner großen Belastung ausgesetzt ist. Ich wollte nicht meine Nähmaschine mit dem Nähen des groben Materials ruinieren, vor allem, da der Sack an manchen Stellen auch noch geflickt war. 

Ihr könnt allerdings auch weniger grobes, aber passendes, Material verwenden. Dann könnt ihr es auch auf der Nähmaschine - mit grober Nadel - nähen, indem ihr es verstürzt, also die Schnittstellen nach innen nehmt. Nach dem Befüllen könnt ihr dann vorsichtig über die nach innen gelegte Naht zunähen. So ist es sauberer und hält auch noch länger. Aber, wie gesagt, ist die Sache ja keiner solch großen Belastung ausgesetzt, wenn man pfleglich beim Wechseln der Erde damit umgeht.

Die Bilder sind übrigens nicht immer vom gleichen Objekt. Ich habe drei Einlagen genäht - aus einem Sack ausgeschnitten - und davon mehrere Fotos gemacht. Die besten Fotos für diese Bilderstrecke habe ich dann ausgesucht.

Wenn ihr euch nicht die Mühe machen wollt, es selbst zu machen, könnt ihr die Beutel (Link: Produktseite) ja auch kaufen (Link: Google-Shopping-Ergebnisseite). Wie gesagt, finde ich die Idee genial, also kann ich so eine gute Umsetzung einer Idee auch empfehlen. Ich selbst mache so etwas lieber selbst und gebe das gesparte Geld dann für Samentütchen, Pflanzen oder Gartenhefte und -bücher aus ;-)